hilfe-fuers-kind.de – Seite 2 – Wie Du Deinem Kind unbeschadet durch die Trotzphase hilfst
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Wie lange dauert die Trotzphase?

Wie lange dauert die Trotzphase?

Die Dauer der Trotzphase

Dein Kind muss in der Trotzphase einiges lernen. (Für welche Entwicklungsschritte genau die Trotzphase wichtig ist, erfährst Du HIER). Und Dein Kind muss sich entwickeln. Diese Entwicklung hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.

Im Laufe dieser Entwicklungsphase entdeckt Dein Kind (so zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr) den Kontakt zur Welt. In dieser Phase formt es ein Verständnis von sich und der Welt. Gute Nachrichten in der Trotzphase: Denn nach und nach lernt es nachzudenken und dass eigene Handlungen Konsequenzen haben. Es wird zunehmend vernünftigen Argumenten zugänglich. Gleichzeitig lernt es bei guter Unterstützung durch Dich, sich selbst zu regulieren. Und je weiter diese Entwicklungsschritte voranschreiten, desto näher gelangt Dein Kind zum Ende der Trotzphase. weiter lesen …

Wann kommt es zu Trotz?

Wann kommt es zu Trotz?So ein Frust!

Anna hat entdeckt, dass sie sich alleine die Socken anziehen kann. Seit sie das kann, möchte sie gefühlte Stunden lang nur noch Socken an- und wieder ausziehen. Schön, dass sie das jetzt selbst kann? Eigentlich ja. Uneigentlich: Wenn ihre Mama Miriam es eilig hat, ist dieses Alleine- Können ganz schön anstrengend. Einmal sagen: „Wir möchten jetzt los.´“ reicht da nicht mehr. Schließlich muss Anna die Socken an-, dann wieder aus-, dann nochmal an- und nochmal ausziehen. Und weil sie das noch übt, braucht es eben auch länger Zeit als ihre Mama das so eingeplant hat.

Dieses Verhalten ist typisch für die Trotzphase (Autonomiephase). In dieser lernt Dein Kind, sich selbst zu bestimmen. Aber was hat der Trotz mit dieser Selbstbestimmung zu tun?

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Hole Dir die 10 Fakten, die Du UNBEDINGT über die Trotzphase Deines Kindes wissen solltest!

Sichere Dir den Tipp, mit dem ihr unnötigen Stress ab SOFORT vermeidet!


Mit Köpfchen

Impulsives Hauen, weinen, nur kurze Konzentrationsspannen, kein Abwägen, kein vorausschauendes Planen – eben typisch „Trotzkind“.

Auch Menschen, die unter Angststörungen leiden oder schlimme, traumatische Dinge erlebt haben, stehen permanent in Alarmbereitschaft. In Stresssituationen reagieren sie möglicherweise aggressiver und unbedachter als das der Fall wäre, wenn ihre beiden Gehirnteile in einem gesunden Gleichgewicht wären. Das erinnert ein wenig an Kleinkinder.

In den letzten Tagen habe ich Dir einen Einblick ins menschliche Gehirn gewährt. Es ging um das „alte“ Gehirn und das „neue“ Gehirn und darum, welche Aufgaben sie jeweils erfüllen.

Was hat nun also die Trotzphase mit den beiden Gehirnteilen zu tun?

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Diese Spielchen!

Rudi steht an meinem Schrank und räumt meinen Schrank leer. „Oh, Holzkisten! … und noch eine!“, er legt sie vor sich auf den Boden und erkundet weiter die Schätze, die er aus dem großen verbotenen Schrank birgt. Ich verdrehe innerlich meine Augen, atme einmal durch und lasse ihn machen. Er wird schon irgendwann aufhören und dann muss er den Schrank wieder aufräumen.
Warum so nachlässig?

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„altes“ Gehirn versus „neues“ Gehirn

In den letzten Tagen habe ich Dir erklärt, welche Aufgaben das „alte“ Gehirn (das limbische System/ das fühlende Gehirn) und das „neue“ Gehirn (der Neokortex/ das denkende Gehirn) übernehmen. Zur Erinnerung: Das limbische System hilft uns dabei, bei Gefahr zu überleben. Der präfrontale Kortex (Teil des Neokortex) ist fürs Nachdenken zuständig – z.B. um zu entscheiden, ob wirklich Gefahr droht.

Was ist denn nun wichtiger? Die Zukunft planen oder das Überleben sichern? weiter lesen …

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Das „neue“ Gehirn

Viele Eltern fühlen sich verunsichert oder sogar machtlos, weil sie nicht so richtig einordnen können, was genau in ihrem Kind vor sich geht.
Um verstehen zu können, was da eigentlich passiert, lohnt sich ein „Blick“ ins kindliche Gehirn – auf den Aufbau und die Aufgaben der einzelnen Teile. Das Gehirn ist in zwei Teile unterteilt: das emotionale Gehirn (fühlendes Gehirn) und das kognitive Gehirn (denkendes Gehirn).

Werfen wir einen Blick auf die Aufgaben des „neuen“ Gehirns: weiter lesen …

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Das „alte“ Gehirn

Viele Eltern fühlen sich verunsichert oder sogar machtlos, weil sie nicht so richtig einordnen können, was genau in ihrem Kind in der Trotzphase vor sich geht. Um verstehen zu können, was da eigentlich passiert, lohnt sich ein „Blick“ ins kindliche Gehirn – auf den Aufbau und die Aufgaben der einzelnen Teile.

Das Gehirn ist in zwei Teile unterteilt: das emotionale Gehirn (fühlendes Gehirn) und das kognitive Gehirn (denkendes Gehirn). Schauen wir einmal zunächst auf das „alte“ Gehirn: weiter lesen …

Chill doch mal

Leon ist total durch. Der Tag war für ihn schon anstrengend – schlecht geschlafen, auf dem Weg zur Schule schon Machtkämpfchen mit anderen Jungs im Bus, Kämpfe mit uns (Jaaa, die Regeln gelten imer noch…). Da sitzt er. Sauer. Weil wir uns durchgesetzt haben. Er jetzt lernen muss.

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Erste-Hilfe-Tipp in der Trotzphase: Schutzschicht

Schutzschicht in der Trotzphase

Dieser Erste-Hilfe-Tipp hilft Eltern in der Trotzphase ihres Kindes

„Blöde Mama.“ „Blödi!“ „Ich mag Dich eh nicht!“ … Wie soll man wüste Ausdrücke, grundlose Beschimpfungen und wilde Verfluchungen aushalten? Kennst Du das Verhalten in er Trotzphase Deines Kindes auch?

Maria, 25 Jahre, schrieb: „Hallo Caroline. Ich hab eine Frage an Dich. Ist das Dein Ernst, dass Dich die Kinder versuchen zu treten oder beschimpfen? Warum lässt Du das zu? Und wie hältst Du das aus? Ich kriege ja schon die Krise, wenn meine Alexa [Anm. d. Redaktion: Namen wie immer geändert] heult und mich böse Mama nennt. Von wegen „Blöde Mama“! Wohl eher „Blöde Trotzphase“!“ weiter lesen …