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Was ist das Ziel der Trotzphase?

Das Ziel der Trotzphase

Das Ziel der kindlichen Entwicklung – und damit auch der Trotzphase – ist die Reifwerdung. Reif werden bedeutet, einmal selbständig zu sein, frei, eigene Entscheidungen zu treffen, ein nach seinen Möglichkeiten umwerfendes Leben zu führen – all das, was wir uns für unsere Kinder wünschen!

Was braucht es dazu? Wozu braucht es also die Trotzphase?

Stelle dir dein Kind als kleines Pflänzchen vor: es wächst ohne großes Zutun – sein Wachstum ist bereits angelegt. Was braucht es? Klar, Nahrung und Trinken. Da es ein Mensch ist und keine Pflanze, benötigt dein Kind besonders noch eines – Nähe und Sicherheit bzw. die sogenannte „Bindung“! Die Entwicklung kommt von allein, wenn die Bedingungen es zulassen. Diese Reifung ist in jedem Kind angelegt. In der Trotzphase geschehen zum einen wichtige Prozesse im Gehirn Deines Kindes und gleichzeitig lernt es in dieser Zeit viel durch neue Herausforderungen und Deine Unterstützung dazu. Zum Beispiel, wie es in der Trotzphase mit Frust umgehen soll. Oder wie es mit den gewaltigen Gefühlen umgehen kann, die es in der Trotzphase zeitweilig überrollen.

Um diese Reifung zu ermöglichen, gibt es für dich einige Dinge zu beachten! Ist dein Kind sicher gebunden, hat es alles, um gut wachsen zu können, von alleine reifen zu können. Ist ein Kind gut gebunden, das heißt, es fühlt sich sicher und gut aufgehoben, dann ist es bereit, sich zu entwickeln.

Erst, wenn Dein Kind das alles hat, kann es sich gut entwickeln. Und dann tut es das quasi von ganz alleine.

Caroline Göhring
 

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