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Ziele setzen

Wer sein Ziel kennt, findet den Weg!

Wie viel schneller, effektiver, lieber… arbeite ich seit ich weiß, mir selbst Ziele zu setzen!

Was dabei zu beachten ist, folgt in einem anderen Blog. Wie ich das

schon mit Kindern umgesetzt habe, erfahrt ihr hier:

  • Vorbereitung: Gemeinsam haben wir überlegt, in welchen Lebensbereichen man sich ZIele setzen könnte – z.B. Schule, Freunde, Familie…
  • Jedes Kind hat sich einen Bereich ausgesucht.
  • Sammlung möglicher Ziele: „Was könnte ein gutes Ziel sein? Was möchtest du unbedingt einmal erreichen?“
  • Durchgegen der Ziel, Auswahl eines beispielhaften Ziels (an dem beispielhaft geübt wird, Ziele zu setzen, damit dieser Ablauf dann nach und nach auf andere Ziele übertragen werden kann):
  • Welches Ziel ist am brennendsten?
  • Formulierung des Ziels:
  • Spezifisch: Ein sehr konkretes Ziel aussuchen „Ich möchte die 2-er Reihe in Mathe können“ statt „Ich möchte besser in Mathe sein.“
  • Messbar: „Woran kannst du erkennen, dass du das ZIel erreicht hast?“ – Z.B. „Wenn ich es geschafft habe, den Schwimmmeister nach einem Tauschring zu fragen.“
  • Erreichbar: „Kannst du das Ziel selbst erreichen? Bist du für die Zielerreichung zuständig oder bist du von jemandem abhängig?“ – Z.B. braucht es die Unterstützung der Eltern, um sich bei einem Fußballverein anzumelden (dann schauen, wer mit ins Boot muss und wie man diesen jemand als Unterstützung dazu holt).
  • Realistisch: „Ich möchte Millionär sein“ ist eine super Vision und über verschiedene Teilziele sicher auch machbar (Think big! 😉 )- zum Üben ist etwas, das innerhalb weniger Wochen einen Erfolg zeigt, deutlich geeigneter, weil motivierender.
  • Terminiert: Bis wann möchtest du das erreichen?
  • Planung:
  • „Was musst du tun, um dieses Ziel zu erreichen“
  • „Wen brauchst du als Unterstützer?“
  • „Welche Schritte sind nötig?“
  • Visualisierung des Ziels:
  • z.B. mit einem Bild (Unsere Kids durften sich aus dem Internet ein passendes Bild bunt ausdrucken – und eine passende Soll- Formulierung dazuschreiben), z.B. „Ich bin mutig.“ „Ich bleibe cool.“ „Ich kann die 2er- Reihe.“ …
  • Das Bild wurde einmal für Zuhause, einmal für die Schule ausgedruckt.
  • In einer Gruppenübung sollten sich die Kinder das Ziel mit allen Sinnen vorstellen:
  • „Wenn du das Ziel erreicht hast, …
  • … was hörst du?
  • … was siehst du?
  • … wie siehst du aus?
  • … wie fühlt es sich an?
  • … was schmeckst du?“
  • Begleitung: Auf dem Weg zum Ziel wird immer wieder der aktuelle Stand nachgefragt, ggf. nachdefiniert, weitere Unterstützung gegeben oder gesucht.
  • Erfolge feiern: Bei einer Zielfeier wird getanzt, das Ziel erklärt, der Weg zum Ziel erklärt, eine Zielmedaille überreicht (z.B. ein Stern mit dem formulierten ZIel und Datum der Zielfeier) und umgehängt, etwas Leckeres gegessen, mit allen abgeklatscht…

Meine Erfahrung: Die Kidslassen sich super darauf ein. Wichtig ist die freiwillige Teilnahme. Wer nicht mitmachen will, wird nicht dazu gezwungen. Spätestens nach einem Durchgang waren bislang alle Kinder dabei. Wichtig ist es oft, einmal einen Durchgang durchzumachen – damit alle eine konkretere Vorstellung vom Ablauf bekommen. Beim zweiten Mal fällt es allen leichter.

Caroline Göhring
 

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